Der bedeutende frühromantische Dichter Friedrich von Hardenberg – genannt Novalis – lebte von 1786 bis zu seinem frühen Tod 1801 in Weißenfels, im heutigen Novalishaus.
In der beachtlichen und international bekannten Ausstellungs- und Gedenkstätte wird das Leben und Werk in 3 Räumen besucherfreundlich vermittelt.
Folgen Sie uns auf den Spuren des Dichters, über den Goethe sagte: „dass dieser mit der Zeit ein Imperator hätte werden können“, und entdecken Sie gemeinsam mit uns sein Leben und Schaffen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Nächste Veranstaltung:
„Hansgeorg Stengel“
am 25.03.2026, 19.00 Uhr
im Fürstenhaus Weißenfels, Leipziger Str. 9
Eintritt: 4,00 €
STENGELRETTERIN Bea Müller präsentiert eine heitere Hansgeorg-Stengel-Lesung.
Amüsant, rasant, ostalgisch. Das Programm ist eine HOMMAGE über den einst schärfsten Hund des OSTENS. Wandeln Sie mit auf den Spuren von Stengel!
Bea Müller wird ihn nicht imitieren, aber sie wird Sie als Blume um den Stengel wickeln. Werden Sie mit der Akteurin stenglisch!
Hansgeorg Stengel war Journalist, Dichter, Satiriker und Kabarettist. Am 30. Juli 2022 wäre er 100 Jahre alt geworden. Insgesamt hat Stengel 50 Buchtitel veröffentlicht. Darunter Klassiker wie „So ein Struwwelpeter“, „Stenglisch for you“ oder „Rettet dem Dativ“. Er schrieb auch das Buch „Annasusanna“, das man sowohl von vorn nach hinten als auch umgekehrt lesen konnte. 50% seiner Werke waren Epigramme, kleinste Versgebilde und er behauptete schelmisch, dadurch lebte er immer an der untersten Grenze seines Existenzminimums. Stengel teilte gern aus. Künstlerisch, politisch und gesellschaftlich. Ob Wortspiele, Schüttelreime oder Prosa – es gab kaum ein literarisches Genre, mit dem Stengel nicht brilliert hat. Bea Müller hat Hansgeorg Stengel wieder neu entdeckt. Anlass war sein 100. Geburtstag und auch einige Jahre später tourt sie immer noch durch den Osten. Bea Müller: „Hansgeorg Stengel ist einer, der zu Ostzeiten immer ausverkauft war, aber dann in Vergessenheit geriet. Kein Wunder, denn es gibt kaum Filmmaterial über ihn. So konnte er nicht, wie z. B. Heinz Erhardt, in aller Munde bleiben.“ Inzwischen erfährt die Akteurin bei den Lesungen auch viele private Geschichten über ihn. Diese werden alle akribisch gesammelt und in die Lesungen eingebaut. „Dadurch ergeben sich unterhaltsame Plaudereien mit dem Publikum“, macht Bea Müller neugierig.
